cryptocurency, zitate: Turbulente Zeiten sind kein Grund, mit dem Investieren zu warten
Kurz zusammengefasst
Gefühlt ist 2026 ein Jahr voller Unsicherheit: erratische Politik, Sorgen vor einer KI-Blase, Kriegsängste und Debatten über höhere Abgaben. Schlagworte wie cryptocurency, zitate oder andere Buzzwords sorgen zusätzlich für Lärm. Trotz all dem lohnt es sich, mit einer langfristigen, passiven Anlagestrategie zu beginnen. Dieser Beitrag zeigt, warum das so ist und wie du in fünf klaren Schritten loslegen kannst.
Warum viele Menschen zögern
Es gibt mehrere gute Gründe für Zweifel. Politische Überraschungen können Märkte kurzfristig schocken. Ein Beispiel: Im Jahr eines politischen Ereignisses sackte der MSCI World zwischen Februar und April um circa 20% (in Euro). An einzelnen Tagen gab es sogar fast zweistellige Rückgänge.
Dann ist da die Angst vor einer KI-Blase. Tatsächlich stammen neun der Top‑10‑Werte im MSCI World aus US‑Techunternehmen mit KI‑Bezug; diese neun Firmen machen rund 27% des Indexwertes aus. Fallen sie stark, zieht das ganze Marktgefüge nach unten.
Steuer- und Rentendebatten verstärken die Verunsicherung: Vorschläge, Kapitalerträge höher zu belasten oder anders zu besteuern, tauchen regelmäßig auf. Gleichzeitig zeigen historische Daten: Steuergesetze haben sich schon mehrfach geändert, und das wird wahrscheinlich so bleiben.
Schließlich sorgen geopolitische Spannungen für reales Risiko. Krieg, höhere Energiepreise und steigende Rüstungsausgaben wirken sich auch wirtschaftlich aus. All das trägt zur Stimmung bei und lässt Menschen Worte wie cryptocurency, zitate oder „Crash“ besonders laut wahrnehmen.
Warum du trotzdem anfangen solltest
1. Du kontrollierst mehr, als du denkst
Politik und Krisen lassen sich nicht steuern. Was du kontrollieren kannst, ist deine Sparrate, die Verteilung deines Kapitals (Asset Allocation), die Diversifikation und dein Verhalten in Stressphasen. Wer diese Hebel bewusst einsetzt, reduziert das Risiko deutlich.
2. Diversifikation wirkt
Breit gestreute ETFs verteilen Risiko über Branchen und Länder. Ziel ist, nicht von den Entwicklungen einzelner Regionen oder Sektoren abhängig zu sein. Selbst wenn einzelne Topwerte fallen, fängt ein global gestreutes Portfolio Schwankungen ab.
3. Zeit ist eine starke Zutat
Passives Investieren ist Buy and Hold. Kursrückgänge gehören dazu, historische Daten zeigen aber auch, dass sich Märkte über lange Zeiträume erholen. Wer regelmäßig investiert, nutzt Cost Averaging und reduziert Timing‑Risiko.
4. Angst ist ein Geschäftsmodell
Medien und Marktmacher erzeugen Aufmerksamkeit mit dramatischen Schlagzeilen. Das lässt Kursgewinne emotional anders wirken. Als Anleger ist es hilfreicher, nüchtern zu bleiben und an langfristigem Wachstum zu glauben statt auf Prognosen zu reagieren.
Fünf praktische Schritte, um 2026 zu starten
-
Sparrate bestimmen
Erstelle eine Übersicht deiner Einnahmen und Ausgaben. Spare zuerst einen Notgroschen für unerwartete Ausgaben. Für die Altersvorsorge gelten als Mindestempfehlung 10% des Nettoeinkommens. Solide Sparquoten liegen zwischen 20 und 30%.
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Depot eröffnen
Eröffne ein Wertpapierdepot. Achte auf Kosten: Es gibt Anbieter ohne Depotführungsgebühr; Ausführung von ETF‑Sparplänen sollte möglichst kostenlos sein und Einzelorders idealerweise 1 Euro oder weniger kosten. Unnötige Gebühren reduzieren deine Rendite langfristig.
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ETF auswählen
Entscheide dich für einen breit gestreuten Index wie MSCI ACWI (ca. 85% der globalen Aktien) oder FTSE All World (ca. 90%). Wähle einen ETF, der diesen Index abbildet. Bevorzugst du automatische Wiederanlage, nimm eine thesaurierende Variante. Schlagworte wie cryptocurency, zitate sind hier unwichtig; Konzentration, Kosten und Replikationsmethode zählen.
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Sparplan einrichten
Lege eine monatliche Sparrate fest und richte einen Sparplan ein. Wähle als Ausführungstag einen Termin nahe deiner Gehaltszahlung und überlege eine jährliche Dynamik zur Anpassung deiner Sparrate. So automatisierst du den Vermögensaufbau und wirst unabhängig vom Markt-Timing.
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Freistellungsauftrag und Steuern
Nutze den Sparer‑Pauschbetrag durch einen Freistellungsauftrag (1.000 Euro pro Person, 2.000 Euro für Verheiratete). Das reduziert Steuerabzüge direkt an der Quelle. Selbst bei künftigen steuerlichen Änderungen bleibt ein regelmäßiges Investieren ein wichtiger Baustein für finanzielle Unabhängigkeit. Begriffe wie cryptocurency, zitate ändern nichts an dieser Grundlage.
Wichtige Regeln für den Alltag
- Nur Geld investieren, das du 10 bis 15 Jahre nicht brauchst.
- Automatisiere Sparpläne statt Timing zu versuchen.
- Behalte Kosten im Blick: Verwaltungsgebühren und Orderkosten verringern Renditen.
- Bleibe unemotional bei Marktturbulenzen und folge deiner Strategie.
Zum Schluss
Der teuerste Fehler ist Abwarten. Wer zu lange zögert, verpasst Renditephasen, während die Märkte weiterhin Wert schaffen. Schlagwörter wie cryptocurency, zitate mögen Klicks bringen, aber für den langfristigen Vermögensaufbau zählen Disziplin, Diversifikation und Zeit. Starte mit einer klaren Sparrate, einem günstigen Depot, einem breit gestreuten ETF, einem Sparplan und dem Freistellungsauftrag. So legst du 2026 den Grundstein für eine robuste finanzielle Zukunft.
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Top Picks 2026: Kryptowährungen, crypt ocurency, zitate und die Aktien, die Experten dieses Jahr favorisieren
cryptocurency, zitate mag wie ein ungewohnter Kombinationstitel klingen, doch er fasst zwei wichtige Aspekte zusammen: technologische Disruption und die Aussagen, die Investitionsentscheidungen antreiben. Dieser Artikel bündelt die besten Aktienideen von erfahrenen Finfluencern und erklärt knapp, warum diese Werte 2026 besonders im Fokus stehen könnten.
Wie die Picks gelesen werden sollten
Die folgenden Empfehlungen sind thematisch sortiert. Jede Idee enthält die Kernthese, die Treiber und die Hauptrisiken. Ziel ist, schnell zu verstehen, wo Chancen liegen und worauf Anleger achten sollten.
Big Tech, Cloud und Robotik
Amazon wird mehrfach genannt. Die Argumente: attraktive Bewertung, starke Skaleneffekte, AWS-Revival und direkte Vorteile durch Automatisierung und Robotik. Amazon profitiert sowohl von Cloud-Wachstum als auch von Effizienzgewinnen in Logistik und Same-Day-Delivery-Angeboten. Risiko: hohe Erwartungen an Margen und technologische Rollouts.
AI-Infrastruktur und Optik
Ein besonders technischer, aber wichtiger Bereich sind Komponenten für Rechenzentren und die Verbindungsinfrastruktur. Hier sticht Lumentum heraus. Gründe:
- Wachstum bei Hochleistungslasern aus Indiumphosphid für Glasfaser-Kommunikation.
- Wellenlängenmanagement und Optical Circuit Switches reduzieren Latenz und Energieverbrauch.
- Co-Packaged Optics versprechen massive Bandbreitengewinne ab 2026–2028.
Wenn KI-Training weiter skaliert, steigt die Nachfrage nach solchen Spezialkomponenten enorm. Ein zentrales Risiko bleibt die Abhängigkeit von wenigen großen Hyperscalern.
Chinas Software- und Plattformwerte
Alibaba und Tencent werden als Wege genannt, an Chinas Erholung und AI-Transformation zu partizipieren. Alibaba punktet mit Cloud- und KI-Produkten, Tencent als breit diversifiziertes Software- und Plattformkonglomerat mit starken Netzwerkeffekten. Wichtiger Hinweis: Geopolitische und regulatorische Unsicherheiten bleiben relevantes Risiko.
Chips, Halbleiter und Gaming
AMD gilt als langfristiger Hardware-Player, der von einer Fortsetzung der Nachfrage nach CPUs und GPUs profitiert. Anders als ein reiner Software-Ansatz setzt AMD weiter auf Hardware-Innovation, was in bestimmten Marktsegmenten Wettbewerbsvorteile sichern kann.
Value, Konsum und zyklische Wetten
- Honeywell: Spin-off-Potenzial (Aerospace) und aktivistische Investorenerwartungen könnten Kurse beflügeln.
- Dollar General: Defensive Konsumstory bei anhaltender Inflation; Chance bei Rücksetzern.
- CAC 40: Setzt auf zyklische Luxus- und Industrieaktien wie LVMH, Hermes und Hersteller, die 2026 profitieren könnten.
Rohstoffe, Optionen und Nischen
- Gold: Korrekturrisiko, aber strukturelle Argumente für höhere Niveaus bei geopolitischer Spannung.
- CBOE: Profitiert vom Boom im Optionshandel, insbesondere kurzfristigen Produkten mit hoher Handelsfrequenz.
- Oil / Vista Energy: Unterinvestitionen und Wachstum in Asien könnten einen Öl-Bullenmarkt unterstützen.
Spekulative Ideen mit Hebelwirkung
Spielerische, aber potenziell sehr ergiebige Ideen sind Grab (Südostasien-Plattform mit Payment- und Insurance-Angeboten), Tesla (Robotaxis, Cybertruck, Optimus) und Fastly (Edge-Computing und Cybersecurity). Diese Picks haben hohes Upside, aber auch hohes operatives Risiko.
Quick-Check: Entscheidungsfragen vor einem Investment
- Ist die These wachstumsgetrieben oder umzugsgetrieben (Spin-off, regulatorische Änderung)?
- Wer sind die großen Kunden und wie abhängig ist das Unternehmen von wenigen Vertragspartnern?
- Passt das Risiko-Rendite-Profil zu deiner Portfolioallokation?
Fazit
Die vorgestellten Ideen decken Tech, Infrastruktur, Value, Rohstoffe und spekulative Wetten ab. Die Kernbotschaft bleibt: cryptocurency, zitate kann als Erinnerung dienen, Investitionen nicht nur technisch, sondern auch narrativ zu prüfen. Kurzfristige Trends sind wichtig, aber die wahre Stärke zeigt sich in langfristiger Profitabilität, Kundenbindung und technologischer Vorsprung.
cryptocurency, zitate bleibt ein interessanter Begriff, um Diskussionen zwischen Technologiegetriebenen und wertorientierten Investoren zu verbinden. Wer eine dieser Ideen erwägt, sollte Thesen, Kennzahlen und Risiken sorgfältig prüfen.
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Steuererklärung: DER Crashkurs 2026 – Steuererklärung 2025 selber machen
Key takeaways
- Pflicht oder freiwillig: Nicht jeder muss automatisch jedes Jahr eine Steuererklärung abgeben. Es gibt klare Gruppen mit Pflichtveranlagung und viele, die freiwillig abgeben – und oft lohnt sich das.
- Fristen beachten: Pflichtveranlagte: 31. Juli 2026 (ohne Steuerberater). Mit Steuerberater: bis 2. März 2027. Freiwillige können bis zu vier Jahre rückwirkend erklären.
- Die Hebel: Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, haushaltsnahe Dienstleistungen und Pauschalen senken das zu versteuernde Einkommen und erhöhen die Erstattung.
- Praktikertipp: In ELSTER die Funktion „Bescheinigung abrufen“ nutzen – viele Daten sind bereits elektronisch hinterlegt und lassen sich automatisch übernehmen.
Steuern sind nicht sexy. Aber eine gut gemachte Steuererklärung fühlt sich an wie gefundenes Geld. Dieser Text erklärt dir kompakt und praxisnah, wer 2025 eine Steuererklärung abgeben muss, welche Fristen gelten, welche Stellschrauben du drehen kannst und wie du dir bei der Erstellung viel Zeit sparst.
Wer muss eine Steuererklärung abgeben? Zwei Gruppen, die du kennen musst
Das deutsche Steuerrecht unterscheidet im Wesentlichen zwischen zwei Gruppen:
- Pflichtveranlagte – Personen, die gesetzlich verpflichtet sind, eine Steuererklärung einzureichen.
- Freiwillige (Antragsveranlagung) – Personen, die eine Erklärung einreichen dürfen, aber nicht müssen.
Typische Pflichtveranlagte
- Selbstständige und Gewerbetreibende.
- Ehepaare in den Steuerklassen 3 und 5.
- Personen mit unversteuerten Einnahmen, etwa aus Vermietung und Verpachtung.
- Rentner, sobald der Grundfreibetrag überschritten wird.
- Arbeitnehmer mit Nebentätigkeit in Steuerklasse 6 (keine Minijobs).
- Bezieher von Lohnersatzleistungen (z. B. Krankengeld, Elterngeld, Arbeitslosengeld I, Mutterschaftsgeld, Kurzarbeitergeld), wenn diese zusammen > 410 € im Jahr betragen.
Werfen wir einen Mythos über Bord
Viele glauben, wenn sie einmal eine Steuererklärung abgegeben haben, müssen sie das jedes Jahr. Das stimmt nicht. Ob du verpflichtend bist oder freiwillig abgeben kannst, wird jedes Jahr neu beurteilt. Also keine Panik: einmal gemacht bedeutet nicht automatisch Dauerpflicht.
Warum freiwillig abgeben fast immer lohnt
Eine Steuererklärung freiwillig einzureichen ist häufig finanziell sinnvoll. Ein Blick auf die Zahlen hilft:
Durchschnittliche Steuererstattung laut Statistischem Bundesamt: 1.172 € pro Erklärung.
Rund 55 % der Steuerzahler erhalten zwischen 100 € und 1.000 € zurück; nur etwa 8 % bekommen weniger als 100 €. Diese Statistik zeigt: es lohnt sich, selbst wenn du denkst, deine Situation sei unspektakulär.
Fristen und Folgen: Wann musst du die Steuererklärung abgeben?
Die Frist hängt davon ab, ob du pflichtveranlagt bist und ob du einen Steuerberater hast.
Wichtiges in Kürze
- Pflichtveranlagte ohne Steuerberater: Steuererklärung für 2025 spätestens bis 31. Juli 2026 einreichen. Bei Verspätung droht ein Verspätungszuschlag von mindestens 25 € pro angefangenem Monat.
- Pflichtveranlagte mit Steuerberater: Verlängerte Frist bis 2. März 2027.
- Freiwillige: Du hast vier volle Kalenderjahre Zeit. 2026 kannst du also noch Erklärungen für 2025, 2024, 2023 und 2022 abgeben.
Wenn du Fristen verpasst, kann das Finanzamt Verzugszinsen erheben oder im schlimmsten Fall die Besteuerungsgrundlagen schätzen. Das ist selten zu deinen Gunsten.
Wie das Finanzamt deine Steuer berechnet – Schritt für Schritt
Die Einkommensteuererklärung folgt einem klaren Ablauf. Wer ihn versteht, findet gezielt Ansatzpunkte zum Sparen.
- Einkünfte ermitteln: Für Arbeitnehmer stehen Lohn- und Gehaltsangaben. Für Selbstständige der Gewinn/Verlust.
- Werbungskostenpauschale: Automatisch abgezogen: der Arbeitnehmerpauschbetrag. Für 2025: 1.230 €.
- Summe der Einkünfte: Nach Abzug der Pauschale.
- Sonderausgaben: Beiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, eventuell Kirchensteuer, bestimmte Vorsorgeaufwendungen.
- Außergewöhnliche Belastungen: Krankheitskosten, Pflegefälle, Behindertenpauschbeträge.
- Zu versteuerndes Einkommen: Grundlage für die Steuerberechnung.
- Steuerermäßigungen: Handwerkerleistungen, haushaltsnahe Dienstleistungen (20 % der Lohnkosten), Sparerpauschbetrag, Kinderfreibetrag etc.
- Abgleich mit bereits gezahlter Steuer: Arbeitgeberabzug und bereits gezahlte Lohnsteuer werden verrechnet. Differenz ist Erstattung oder Nachzahlung.
Die wichtigste Hebel zur Erstattung
Alles, was das zu versteuernde Einkommen reduziert, senkt die Steuerlast. Konzentriere dich auf die Posten, die den größten Effekt haben und die realistisch auf dich zutreffen.
Werbungskosten – mehr als nur die Pauschale
Die automatische Pauschale von 1.230 € ist nur der Mindestbetrag. Hast du höhere berufliche Ausgaben, solltest du diese einsetzen. Typische Beispiele:
- Pendlerpauschale/Entfernungspauschale: Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.
- Fort- und Weiterbildung: Kursgebühren, Prüfungsgebühren, Reisekosten.
- Arbeitsmittel: Laptop, Fachliteratur, Werkzeuge, Schreibtisch.
- Beruflich genutztes Handy/Internet: Wenn beruflich relevant, anteilig absetzbar.
- Gewerkschaftsbeiträge und Berufsverbände.
- Homeoffice-Pauschale: 6 € pro Tag für bis zu 210 Tage (max. 1.260 €), wenn kein separates Arbeitszimmer geltend gemacht wird.
Praktisch: Sammle Belege und rechne nach, ob deine tatsächlichen Werbungskosten über der Pauschale liegen. Wenn ja, trage die tatsächlichen Kosten ein.
Sonderausgaben und Vorsorgeaufwendungen
Diese mindern das Einkommen ebenfalls:
- Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung.
- Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung.
- Riester- oder Rürup-Beiträge, soweit relevant.
- Spenden und Mitgliedsbeiträge an gemeinnützige Organisationen.
Außergewöhnliche Belastungen
Krankheitskosten, Pflegekosten oder andere unvorhersehbare Belastungen können anerkannt werden. Hier gelten aber zum Teil zumutbare Belastungen abhängig vom Einkommen.
Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen
Für viele Mieter relevant: Wenn der Hausmeister, die Putzfrau oder kleinere Renovierungsarbeiten über Lohnkosten abgerechnet werden, bekommst du einen Steuervorteil:
- Haushaltsnahe Dienstleistungen: 20 % der Lohnkosten (Arbeitskosten), bis zu bestimmten Höchstbeträgen.
- Handwerkerleistungen: Ebenfalls 20 % der Lohnkosten für Renovierung, Erhaltungsaufwand etc. (Materialkosten sind nicht anrechenbar).
Freibeträge und Pauschalen, die jeder kennen sollte
Ein paar Grundwerte für 2025, die du unbedingt im Kopf haben solltest:
- Grundfreibetrag: 12.096 € (Ledige) / 24.192 € (Verheiratete). Liegt das zu versteuernde Einkommen darunter, fällt keine Einkommensteuer an.
- Kinderfreibetrag: 6.672 € pro Kind.
- Sparerpauschbetrag: 1.000 € für Kapitalerträge (Ledige).
- Entlastungsbetrag für Alleinerziehende: 4.260 €.
- Ausbildungsfreibetrag: 1.200 €.
- Behindertenpauschbetrag: Je nach Grad der Behinderung gestaffelt.
- Oft genutzte Pauschalen wie 110 € für Arbeitsmittel oder 16 € Kontoführungsgebühren werden in der Praxis häufig anerkannt, auch wenn sie rechtlich keine offiziellen Pauschalen darstellen.
Anlagen verstehen: Was muss ich ausfüllen?
Die Steuererklärung besteht aus einem Hauptvordruck und verschiedenen Anlagen. Du ergänzt nur die Anlagen, die für dich relevant sind.
Wichtige Anlagen im Überblick
- Anlage N: Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (Angestellte, Beamte, Auszubildende).
- Anlage Vorsorgeaufwand: Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge sind hier zu erfassen. Wird in der Regel automatisch ergänzt.
- Anlage Kind: Für Eltern, Kinderfreibetrag, Betreuungs- und Ausbildungskosten.
- Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen: Hier trägst du haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen ein.
- Anlage S: Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.
Das Formularsystem ist modular: nur klicken, was für dich passt. Moderne Steuerprogramme helfen dabei, die richtigen Anlagen automatisch vorzuschlagen.
Belege: Einreichen oder aufbewahren?
Seit 2017 musst du Belege nicht mehr automatisch mit der Erklärung einreichen. Das spart Zeit. Trotzdem gilt:
- Belege immer aufbewahren. Das Finanzamt kann nachfordern.
- Bei hohen oder erstmaligen Absetzungen kann es sinnvoll sein, relevante Belege direkt mitzuschicken, um Rückfragen zu vermeiden und die Bearbeitung zu beschleunigen.
- Scanne oder fotografiere Belege und lege eine strukturierte Ablage an (z. B. nach Jahren und Kategorien).
Elster-Trick: Zeit sparen und Fehler vermeiden
Ein sehr praktischer Tipp, der viel Zeit spart: Nutze in ELSTER die Funktion „Bescheinigung abrufen“. Viele Daten werden elektronisch ans Finanzamt übermittelt (z. B. Lohnsteuerbescheinigungen, Rentenbescheide, Beitragsmeldungen) und können automatisch übernommen werden.
Das reduziert Eingabefehler und erspart dir das manuelle Übertragen von Zahlen. Und das Beste: Die Funktion ist kostenlos.
Konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gehst du vor
Hier ein pragmatischer Ablauf, damit du deine Steuererklärung für 2025 strukturiert und schnell erledigst.
- Daten sammeln: Lohnsteuerbescheinigung, Bescheide über Lohnersatzleistungen, Nachweise zu Versicherungsbeiträgen, Kontoauszüge für Spenden etc.
- ELSTER-Zugang oder Steuerprogramm wählen: Für einfache Fälle reicht ELSTER. Wenn du Unterstützung brauchst, nutzen viele Anbieter bezahlte Software mit eingebauter Hilfestellung.
- „Bescheinigung abrufen“ in ELSTER nutzen: Viele Felder werden automatisch gefüllt.
- Anlagen ergänzen: Anlage N, Vorsorgeaufwand, Anlage Kind, Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen etc.
- Werbungskosten prüfen: Vergleiche Pauschale vs. tatsächliche Kosten.
- Abschließen und prüfen: ELSTER bietet Plausibilitätsprüfungen vor dem Absenden. Nutze sie.
- Abschicken und Belege behalten: Du musst Belege nicht mitsenden, aber 10 Jahre aufbewahren (teilweise kürzer, je nach Belegart). Bei Rückfragen schnell verfügbar sein.
Typische Fehler und wie du sie vermeidest
- Fehlende Anlagen: Manche vergessen die Anlage Vorsorgeaufwand oder die Anlage Kind.
- Unvollständige Werbungskosten: Viele lassen die Homeoffice-Pauschale, Arbeitsmittel oder Fortbildungskosten aus.
- Falsche Angaben zu Lohnersatzleistungen: Diese können zu einer Pflichtveranlagung führen.
- Fristen übersehen: Bei Pflichtveranlagten drohen Verspätungszuschläge.
Wann lohnt sich professionelle Hilfe?
Du schaffst das in vielen Fällen selbst – besonders als Angestellter mit übersichtlichen Einnahmen. Hol dir jedoch Unterstützung, wenn:
- du selbstständig oder freiberuflich arbeitest,
- du umfangreiche Vermietungseinkünfte hast,
- große außergewöhnliche Belastungen oder komplexe Lebenssituationen vorliegen,
- du Zeit sparen willst und den maximalen Ertrag aus allen Optimierungshebeln herausziehen möchtest.
Welche Software kann helfen?
ELSTER ist kostenlos und für viele Fälle ausreichend. Wenn dir die Oberfläche zu kompliziert ist oder du Schritt-für-Schritt-Anleitungen willst, lohnen sich kostenpflichtige Steuerprogramme. Vorteile solcher Programme:
- Leichte Benutzerführung und Fragen-Antwort-Logik.
- Automatische Plausibilitätsprüfungen.
- Extra-Tipps, welche Posten häufig vergessen werden.
Praktisches Beispiel: Wie Werbungskosten die Rückzahlung beeinflussen
Stell dir vor, du bist Arbeitnehmer mit einem Bruttolohn, bei dem die Lohnsteuer bereits vom Arbeitgeber abgeführt wurde. Die Lohnsteuerberechnung beginnt mit dem Brutto minus Werbungskostenpauschale. Wenn deine tatsächlichen Werbungskosten höher sind als 1.230 €, sinkt dein zu versteuerndes Einkommen und damit die Steuer. Resultat: höhere Erstattung.
Ein einfaches Rechenbeispiel (vereinfacht): Angenommen, deine tatsächlichen Werbungskosten betragen 2.500 € statt der Pauschale von 1.230 €. Dann reduzierst du dein zu versteuerndes Einkommen um 1.270 € zusätzlich. Bei einem persönlichen Grenzsteuersatz von beispielsweise 30 % ergibt das eine Steuerersparnis von ca. 381 €.
Checkliste: Was du jetzt tun solltest
- Sammle alle relevanten Belege für 2025 und scanne sie ein.
- Lege dir ein Verzeichnis mit Kategorien an: Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, haushaltsnahe Leistungen, Kinder.
- Wenn du ELSTER nutzt: Bescheinigung abrufen aktivieren und Daten übernehmen.
- Prüfe, ob du die Pauschale oder tatsächliche Werbungskosten ansetzen solltest.
- Trage haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen ein (20 % der Lohnkosten ansetzbar).
- Reiche die Erklärung elektronisch ein und bewahre Belege sicher auf.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich jedes Jahr eine Steuererklärung abgeben, wenn ich einmal abgegeben habe?
Nein. Ob du verpflichtet bist, wird jedes Jahr neu geprüft. Eine einmalige Abgabe führt nicht automatisch zur Dauerpflicht.
Welche Frist gilt, wenn ich freiwillig abgebe?
Du kannst vier Jahre rückwirkend Erklärungen einreichen. 2026 bedeutet: 2025, 2024, 2023 und 2022 sind noch möglich.
Worauf achte ich bei Umzug oder Homeoffice?
Umzugskosten können in bestimmten Fällen als Werbungskosten anerkannt werden. Für Homeoffice gibt es die Homeoffice-Pauschale (6 € pro Tag, max. 210 Tage). Bei einem separaten Arbeitszimmer gelten andere, teilweise strengere Regeln.
Tipps, die oft übersehen werden
- Auch kleine jährliche Ausgaben summieren sich: Fachliteratur, Druckkosten, Software-Abos für den Beruf.
- Prüfe Überweisungen an gemeinnützige Organisationen: Spenden mindern das zu versteuernde Einkommen.
- Belege nicht gleich entsorgen: Steuerprüfungen oder Rückfragen können Jahre später kommen.
- Wenn du Eltern bist: prüfe Kindergeld versus Kinderfreibetrag – das Finanzamt rechnet automatisch das günstigere Modell heraus.
Was, wenn das Finanzamt nachfragt?
Bleib gelassen. Meist handelt es sich um Rückfragen zu einzelnen Positionen. Du hast die Pflicht, Belege vorzulegen. Gut strukturierte Unterlagen und eine klare Ordnerstruktur (digital/physisch) helfen, schnell zu antworten und die Sache zu klären.
Zum Mitnehmen
Eine gut vorbereitete Steuererklärung ist weniger Arbeit, als viele denken, und oft ein direktes Plus auf deinem Konto. Konzentriere dich auf die großen Hebel: tatsächliche Werbungskosten statt Pauschale, Sonderausgaben, haushaltsnahe Leistungen und die Nutzung aller relevanten Freibeträge.
Dein praktischer Fahrplan für die nächsten 60 Minuten
- Ziehe alle relevanten Unterlagen für 2025 zusammen.
- Lege ELSTER oder ein Steuerprogramm bereit und erstelle ein neues Formular.
- Nutze „Bescheinigung abrufen“ und überprüfe automatisch importierte Daten.
- Trage zusätzliche Werbungskosten und haushaltsnahe Leistungen ein.
- Prüfe das Ergebnis und sende die Erklärung elektronisch ab.
Abschließende Hinweise
Jede Situation ist anders. Wenn du dir unsicher bist oder komplexe Einkünfte hast, ist ein Austausch mit einem Steuerberater sinnvoll. Für viele Arbeitnehmer aber reicht eine gut gepflegte ELSTER-Erklärung oder ein modernes Steuerprogramm, um mehrere Hundert Euro oder mehr zurückzuholen.
Viel Erfolg bei deiner Steuererklärung 2025. Gut vorbereitet ist halb gewonnen – und oft hast du am Ende mehr Geld in der Tasche.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Video Steuererklärung: DER Crashkurs 2026 ✅ Steuererklärung 2025 selber machen | Steuererklärung 2025 erstellt.
In 2026 mit dem Investieren beginnen: Wie ich heute starten würde (konkret, einfach, ohne Schnickschnack)
Kurz und knapp: Warum du dieses Thema jetzt ernst nehmen solltest
Die Lage ist simpel: Lebenshaltungskosten steigen, die staatliche Altersvorsorge wird unter Druck bleiben und die Inflation frisst jährlich Kaufkraft. Wer allein auf Tagesgeld und klassische Versicherungen setzt, läuft Gefahr, dass sein Lebensstandard im Alter sinkt. Deshalb ist private Vorsorge nicht nice-to-have, sondern Pflichtprogramm.
Investieren heißt nicht mehr wetten oder spekulieren, sondern planbar Vermögen aufbauen: automatisiert, kosteneffizient und langfristig. Wenn du in 2026 anfangen willst, ist jetzt ein perfekter Zeitpunkt – weil die größte Hürde oft der erste Schritt ist.
Wichtigste Erkenntnisse
- Zinseszins wirkt exponentiell: Kleine, regelmäßige Beiträge summieren sich über Jahrzehnte drastisch.
- Inflation ist dein unsichtbarer Gegner: Cash verliert langfristig Kaufkraft; investieren schützt vor Kaufkraftverfall.
- Rentenlücke existiert: Gesetzliche Renten reichen für viele nicht mehr aus. Private Investitionen schließen die Lücke.
- Einfach starten: Ein breit gestreutes Aktien-ETF-Portfolio erfüllt die meisten Anforderungen: langfristig, passiv, günstig, renditestark.
Die Ampel-Analogie: Drei Gründe zum Investieren
Stell dir deine aktuelle finanzielle Situation als Basislinie vor. Investieren kann diese Linie entweder deutlich anheben, sie lediglich stabil halten oder verhindern, dass sie im Zeitverlauf einbricht. Ich nutze dafür eine einfache Ampel-Logik.
Grün – Der Upside: Zinseszins & Vermögensaufbau
Der wohl schönste Grund zu investieren ist der Zinseszins. Er wirkt unabhängig davon, wie groß dein Startvermögen ist. Beispiel: 10.000 Euro bei 7% Rendite bringen im ersten Jahr 700 Euro. Wenn diese 700 Euro wieder investiert werden, gibt es im zweiten Jahr Zinsen auf 10.700 Euro – und so weiter. Das Wachstum ist nicht linear, sondern exponentiell. Bei einem Sparplan werden die Effekte durch regelmäßige Einzahlungen noch stärker.
Konkretes Beispiel: Mit 100 Euro im Monat in einem aktienbasierten ETF über Jahrzehnte siehst du, wie die Rendite mit der Zeit immer dominanter wird. Zwischen Jahr 10 und 20 kann das eingebrachten Kapital noch einmal ordentlich wachsen; zwischen Jahr 40 und 50 wird der Zinseszins richtig sichtbar und addiert mehrere 100.000 Euro.
Gelb – Kaufkraft erhalten: Inflation als unterschätztes Risiko
Inflation reduziert langfristig den Wert deines Geldes. Selbst moderate Inflationsraten (z. B. 2–3% pro Jahr) führen über Jahrzehnte zu massivem Kaufkraftverlust. Tagesgeld oder ein Sparbuch gleichen das nicht aus, wenn die realen Zinsen negativ sind.
Realzins = nominaler Zins minus Inflation. Viele Sparformen liefern aktuell einen Realzins unter 0; das heißt, du verlierst Kaufkraft, auch wenn der Kontostand nominal steigt. Wer also seine Basislinie nur halten möchte, muss investieren, um die Inflation zu schlagen.
Rot – Rente & Altersarmut: Warum Nichtstun teuer wird
Die gesetzliche Rente allein reicht für viele künftig nicht. Statistiken zeigen, dass ein signifikanter Anteil der Menschen im Ruhestand nicht ausreichend abgesichert ist. Dazu kommen Diskussionen um späteres Renteneintrittsalter und sinkende Umlageerträge. Das bedeutet: Ohne private Vorsorge droht ein schlechterer Lebensstandard im Alter.
Investitionen helfen, die Rentenlücke zu schließen. Wer früh beginnt, profitiert nicht nur vom Zinseszins, sondern hat auch mehr Flexibilität bei der Entnahme im Alter.
Häufige Einwände – kurz auseinandergenommen
Viele denken: "Aktien sind zu riskant", "Ich habe zu wenig Geld", oder "Historische Renditen garantieren nichts". Alles berechtigte Punkte – aber meist falsch interpretiert.
- Risiko vs Volatilität: Volatilität (Schwankungen) ist nicht gleich Risiko (dauerhafter Wertverlust). Langfristig glätten sich Schwankungen. Je länger die Haltedauer, desto geringer das statistische Risiko, Verluste dauerhaft zu realisieren.
- Kleine Beiträge wirken: Mathematische Effekte sind bei kleinen wie bei großen Beträgen gleich. 50 Euro monatlich über Jahrzehnte können eine spürbare Zusatzrente ergeben.
- Historische Renditen sind kein Versprechen: Sie sind aber ein sinnvoller Anhaltspunkt. Außerdem: Welche glaubwürdige Alternative gibt es, die über Jahrzehnte reale Renditen über Inflation liefert?
Konkrete Zahlen, die das Thema greifbar machen
Reale Beispiele helfen Entscheidungen. Hier ein paar Rechnungen mit vereinfachten Annahmen (zur Illustration):
- Beispiel 1: 50 Euro/Monat, Start mit 25 Jahren, bis 67, inflationsbereinigt 5% Rendite → Eingezahlt: 25.000 Euro, Rendite: ca. 57.000 Euro, Endvermögen ca. 82.900 Euro. Entnahme später: ~270 Euro/Monat.
- Beispiel 2: 150 Euro/Monat, gleiche Annahmen → inflationsbereinigtes Endvermögen ca. 250.000 Euro. 4% Entnahmerate ~829 Euro/Monat.
- Gebühreneffekt: 250 Euro/Monat, 7% Rendite nominal, 2% Inflation über 37 Jahre → ohne Gebühren ~313.000 Euro. Ein Prozentpunkt Gebühren über die Laufzeit reduziert den Endbetrag signifikant.
Das zeigt zwei Dinge: 1) Kleine Beiträge addieren sich substantiell. 2) Gebühren sind ein großer Renditekiller. Also Achtung bei teuren Produkten.
Was ist ein gutes Start-Setup? Die Kriterien
Wenn du ein Investment auswählst, sollte es möglichst folgende Anforderungen erfüllen:
- Langfristig – nicht kurzfristige Spekulation
- Breit gestreut – kein Klumpenrisiko
- Passiv – wenig Aufwand, automatisiert
- Kostengünstig – niedrige laufende Gebühren
- Renditestark – historisch bessere Performance als Anleihen oder Gold
Unter diesen Kriterien schneiden weltweit gestreute Aktienportfolios per ETF sehr gut ab. Sie sind passiv, günstig und bieten Zugang zur globalen Wirtschaft.
Welche ETFs? Zwei-ETF-Ansatz oder All-World
Praktisch gibt es zwei einfache Wege:
- Zwei-ETF-Kern – z. B. großer Weltaktien-ETF (MSCI World) plus ein Emerging-Markets-ETF. Vorteil: etwas feinere Gewichtung zwischen entwickelten und aufstrebenden Märkten.
- Ein-ETF-Lösung – All-World / FTSE All-World. Vorteil: maximale Einfachheit, ein Produkt deckt nahezu die ganze Welt ab.
Beliebte Produktfamilien sind iShares, Xtrackers, Vanguard. Achte auf thesaurierende (reinvestierende) ETFs, geringe TER (Total Expense Ratio) und einen großen Fonds mit ausreichend Volumen.
Der Broker: Welche Infrastruktur brauchst du?
Früher brauchte man Bankberater und Papierkram. Heute reichen ein modernes Depot und ein sparsamer Broker. Solche Neo-Broker erlauben ETF-Sparpläne, günstige Ordergebühren und einfache Steuerübersichten.
Wichtig ist: Gebührenstruktur (Sparplanentgelte, Ordergebühren, Verwahrentgelt), Produktangebot (gibt es deinen Wunsch-ETF?) und Bedienbarkeit. Wenn du wenig Zeit hast, such nach einer Plattform mit automatischen Sparplänen und klarer Steuerdokumentation.
Praktischer Schritt-für-Schritt-Plan: So würde ich 2026 starten
Hier eine konkrete Roadmap, damit Nichtstun gar nicht erst zur Option wird.
- Notgroschen aufbauen: 3 bis 6 Monatsausgaben auf einem leicht zugänglichen Konto. Das ist kein Investment, sondern Sicherheitsbasis.
- Hochverzinsliche Schulden tilgen: Kreditkarten- oder Dispokredite zuerst abbezahlen. Die Zinsen dort übersteigen jede Investmentrendite.
- Ziele definieren: Wofür sparst du? Altersvorsorge, Eigenheim, passives Einkommen? Ziele bestimmen Strategie und Entnahmeplan.
- Broker auswählen: Konto eröffnen, Verifikation durchführen, Sparplan einrichten. Kleine Extratipps: Prüfe Sparplan-Mindestbeträge und Kosten pro Ausführung.
- ETF(s) auswählen: Entweder All-World oder MSCI World + Emerging Markets. Achte auf TER, Thesaurierung und Wiederbeschaffbarkeit.
- Automatisieren: Dauerauftrag einrichten, Sparplan aktivieren. So passiert es ohne dauernde Entscheidungen.
- Regelmäßig prüfen und aufstocken: Jährlich prüfen, bei Gehaltssteigerungen Sparrate erhöhen.
Beispiele für monatliche Sparraten
- 50 Euro/Monat: 70/30 Split auf World/EM oder 100% All-World. Sehr gutes Lerninstrument, führt über Jahrzehnte zu einem merklichen Zusatz in der Rente.
- 150 Euro/Monat: Gleiche Aufteilung, deutlich höhere Endsumme – hier wird der Effekt bereits spürbar.
- 500 Euro/Monat: 90% ETF-Basis + 10% Beimischung (z. B. Bitcoin oder Gold). Diversifizierter und trotzdem auf Wachstumsbasis.
- 1.000 Euro/Monat: Beispielaufteilung: 49% MSCI World, 21% Emerging Markets, 30% Beimischungen (z. B. 15% Bitcoin, 15% physisches Gold). Eignet sich, wenn du aktiv Themen spielen willst, ohne die Basis zu vernachlässigen.
Risiko managen: Diversifikation, Haltedauer, Rebalancing
Risiko ist ein Gefühl. Investieren ist Mathematik.
- Diversifikation: Streu dein Kapital nicht nur über Länder, sondern auch Branchen. ETFs machen das automatisch.
- Haltedauer: Je länger, desto geringer das statistische Risiko negativer Endergebnisse. Short-Term-Schwankungen werden langfristig geglättet.
- Rebalancing: Einmal jährlich prüfen und Überschüsse in untergewichtete Bereiche bringen. Das zwingt zur Disziplin: Kaufen, wenn es günstiger ist.
- Cash-Reserve: Halte weiterhin einen Notgroschen. So musst du in Stürmen nicht gezwungenermaßen verkaufen.
Sparpläne, Steuern und Gebühren – das praktische Kleingedruckte
Ein paar Basics, die dir später viele Nerven und Euros sparen:
- ETF-TER: Achte auf die Total Expense Ratio. 0,05% vs 0,8% macht über Jahrzehnte einen riesigen Unterschied.
- Sparer-Pauschbetrag: In Deutschland gibt es einen Freibetrag für Kapitalerträge. Nutze diesen, indem du deiner Bank einen Freistellungsauftrag gibst.
- Abgeltungssteuer: Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungssteuer von 25% plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.
- Thesaurierend vs ausschüttend: Thesaurierende ETFs reinvestieren Erträge automatisch, was den Zinseszinseffekt verstärken kann. Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden aus, die du wieder anlegen kannst, wenn du willst.
Konkrete Muster-Portfolios
Hier drei einfache Portfolios je nach Risikoneigung. Prozentangaben beziehen sich auf Aktienanteil des investierten Kapitals.
Konservativ (für Nähe zur Basislinie, moderate Risikoaversion)
- 60% globaler Aktien-ETF (All-World)
- 30% Anleihen-ETF (Investment-Grade, kurzlaufend)
- 10% physisches Gold oder Cash
Ausgewogen (Grow & Protect)
- 80% Aktien (50% MSCI World / 30% Emerging Markets oder 100% All-World)
- 15% Immobilien- oder REIT-ETF
- 5% Beimischungen (Bitcoin, Gold)
Aggressiv (langer Horizont, hohes Wachstum)
- 100% Aktien, breit gestreut (All-World / World + EM)
- Optional: 5–10% Risikobeimischungen außerhalb Aktien
Fehler, die du vermeiden solltest
- Market Timing versuchen. Niemand trifft Tops und Flops zuverlässig.
- Hohe Gebühren ignorieren. Sie fressen Rendite.
- Keinen Notgroschen haben. In finanziellen Stressphasen wird verkauft, was du eigentlich nicht willst.
- In teure Versicherungsprodukte statt in kostengünstige ETFs investieren, wenn es um reinen Vermögensaufbau geht.
- Emotional handeln. Kursrückgänge sind normal.
Wie du drannbleibst: Routinen, Automatisierung & Psychologie
Investieren ist ein Marathon, kein Sprint. Das wichtigste Tool ist dein Verhalten:
- Automatisiere Sparpläne per Dauerauftrag.
- Setze Regeln (z. B. jährliche Erhöhung der Sparrate bei Gehaltssteigerung).
- Informiere dich selektiv – vermeide Flip-Flops nach jedem Marktbericht.
- Feiere kleine Erfolge: Jede erhöhte Sparrate ist ein Schritt näher an finanzieller Freiheit.
Praxisbeispiel: Ein Jahresplan für deinen Start
- Monat 1: Notgroschen aufbauen (3 Monatsausgaben). Broker auswählen, Depot eröffnen.
- Monat 2: Sparplan 1 anlegen (All-World oder World+EM). Erster Dauerauftrag startet.
- Monat 3–6: Sparrate beibehalten, erstes kleines Portfolio aufbauen. Lerne ETF-Namen und TER kennen.
- Monat 7–12: Review: Erhöhe Sparrate bei Gehaltssteigerungen, lege ggf. zweite Sparplanlinie an (z. B. für Beimischung Bitcoin oder Gold).
- Jährlich: Rebalancing und Evaluation (maximal 1x pro Jahr, außer bei großen Lebensereignissen).
Was ist mit Bitcoin, Gold, Immobilien und Einzelaktien?
Diese Assets haben ihre Rolle, aber nicht als Kern für die meisten Anleger:
- Bitcoin: Hohe Volatilität. Für viele eine Beimischung von 1–10% in größeren Portfolios.
- Gold: Inflationsschutz-Mythos: Gold stabilisiert manchmal, bringt aber langfristig niedrige Rendite verglichen mit Aktien.
- Immobilien: Gute Assetklasse, aber oft Klumpenrisiko und hoher Aufwand. REITs oder Immobilien-ETFs sind einfacher für Diversifikation.
- Einzelaktien: Potenziell lukrativ, aber riskant. Anfänger sollten erst Erfahrung sammeln oder nur kleine Beträge einsetzen.
Letzte Worte und ein klarer Aufruf zum Tun
Am Ende geht es nicht um perfekte Produktwahl, sondern um Kontinuität. Starte mit dem, was du verstehst: ein oder zwei kostengünstige ETFs, ein Sparplan, automatisierte Überweisungen und Geduld. Viele der Sorgen, die Menschen vom Start abhalten, lösen sich, sobald ein erster Depotaufbau läuft.
Hinweis zur Verantwortung
Dies stellt keine Anlageberatung dar, sondern allgemeine Informationen und meine persönliche Sicht. Prüfe Produkte, Gebühren und steuerliche Auswirkungen selbst oder mit einem unabhängigen Experten.
Häufig gestellte Fragen – kurz beantwortet
Ab wann lohnt sich ein ETF-Sparplan?
Ab dem Moment, in dem du eine regelmäßige Summe von 25–50 Euro investieren kannst. Der Lerneffekt ist wichtig, doch selbst kleine Beiträge addieren sich über Jahre.
Wie viel Risiko ist angemessen?
Das hängt von deinem Horizont ab. Je kürzer der Horizont, desto konservativer die Gewichtung. Langfristig sind höhere Aktienanteile sinnvoll.
Sparplan oder Einmalanlage?
Beides hat Vorteile. Sparpläne reduzieren Timing-Risiko durch Durchschnittskosteneffekt. Einmalanlagen können sinnvoll sein, wenn du eine größere Summe zur Verfügung hast und einen langfristigen Horizont besitzt.
Was, wenn der Markt stark fällt?
Das ist normal. Mit einer ausreichend großen Notreserve und langfristiger Perspektive profitierst du später von günstigeren Einstiegsniveaus. Panikverkäufe vermeiden.
Key Takeaway
Investieren ist nicht kompliziert, aber es erfordert Disziplin. Baue eine einfache, breite ETF-Basis auf, automatisiere den Prozess, achte auf Gebühren und lass den Zinseszins für dich arbeiten. In 10, 20 oder 40 Jahren wirst du froh sein, heute angefangen zu haben.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Video In 2026 mit dem Investieren beginnen: Wie würde ich starten? erstellt.
Terroranschlag in Berlin bestätigt: Dramatische Szenen, Angst vor Plünderungen!
Katastrophaler Blackout in Berlin wird immer schlimmer.
Ein großflächiger Stromausfall kann in wenigen Stunden ein modernes Stadtleben in eine Reihe von Notfallsituationen verwandeln. Plötzliche Dunkelheit, ausgefallene Heizung, unterbrochene medizinische Versorgung und die Sorge um Sicherheit führen bei vielen Menschen zu Panik und Verunsicherung. Wenn dann noch ein Bekennerschreiben kursiert und von einem gezielten Anschlag auf kritische Infrastruktur die Rede ist, steigen politische Vorwürfe, Misstrauen und Frust ins Unermessliche. Dieser Text fasst zusammen, worum es geht, was jetzt wichtig ist und wie Haushalte sowie Politik reagieren sollten, damit solche Situationen in Zukunft weniger dramatisch verlaufen.
Was passiert ist: Kurz und knapp
In Teilen Berlins fiel wegen eines Brandanschlags auf eine Strombrücke ein großes Versorgungsnetz aus. Zehntausende Haushalte waren betroffen, in der Spitze wurden rund 45.000 Haushalte ohne Strom gemeldet; in der Nacht konnten schrittweise mehrere tausend wieder ans Netz gebracht werden. Am Tatort wurden Spuren gesichert, im Schneefeld Fußabdrücke dokumentiert. Außerdem ging bei den Sicherheitsbehörden ein Bekennerschreiben ein, in dem sich eine linksextremistische Gruppe zum Angriff bekannte. Die Polizei prüft die Echtheit des Schreibens, Sicherheitskreise stuften es jedoch als plausibel ein.
Solche Ereignisse zeigen, wie fragil die Versorgung ist, wenn Angriffe auf physische Komponenten der Infrastruktur gelingen. Sie offenbaren aber auch menschliche Reaktionen: Verunsicherung, Suche nach Schuldigen und wachsende Kritik an der Krisenkommunikation politischer Verantwortungsträger.
Wer behauptet, verantwortlich zu sein — und wie verlässlich sind solche Behauptungen?
Das Auftauchen eines Bekennerschreibens ist ein klassischer Faktor, der die öffentliche Wahrnehmung prägt. Es liefert zwar eine Narrative, aber keine juristische Gewissheit. Behörden müssen in solchen Fällen zwei parallele Aufgaben erfüllen: zum einen die forensische Klärung der Tat, zum anderen eine transparente Kommunikation gegenüber der Bevölkerung.
Bei Anschlägen auf Infrastruktur sind häufig physische Spuren wie Fußabdrücke, Werkzeugreste oder Brandbeschleuniger entscheidend. Digitale Spuren, die in Bekennerschreiben enthalten sein können, müssen forensisch analysiert werden. Ein Schreiben kann echt sein, aber auch von Dritten gefälscht oder instrumentalisiert werden. Solange Ermittler Beweise nicht abschließend verifiziert haben, ist Zurückhaltung in der endgültigen Zuordnung notwendig.
Was bei der Echtheitsprüfung wichtig ist
- Spurenlage vor Ort: Physische Beweise wie Fußabdrücke, DNA oder Hinterlassenschaften.
- Forensische Analyse: Materialuntersuchungen, Brandursachenermittlung und Zeitlinienabgleich.
- Digitale Analyse: Metadaten des Schreibens, IP-Spuren, Kommunikationswege.
- Intelligence-Abgleich: Vergleich mit früheren Aktionen, Taktiken und Bekenntnissen bekannter Gruppen.
Solche Prüfungen dauern, und das ist frustrierend in einer Situation, in der die Öffentlichkeit schnell eine Antwort fordert. Dennoch schützen sie vor Fehlzuweisungen und der voreiligen Verurteilung ganzer Bevölkerungsgruppen.
Politische Reaktionen und wo die Kritik herkommt
In einer Krisensituation richtet sich die Aufmerksamkeit schnell auf Entscheidungsträger. Wie präsent ist die Stadtleitung? Wie schnell werden Krisenstäbe sichtbar und wie gut informiert die Bevölkerung? In diesem Fall wurde der Bürgermeister für seine zurückhaltende Öffentlichkeitspräsenz kritisiert; politische Verantwortung und Kommunikation stehen im Fokus.
Kritikpunkte, die häufig genannt werden, sind:
- Mangelnde sichtbare Führungspersonen in den ersten Stunden.
- Unzureichende oder unklare Krisenkommunikation hinsichtlich Dauer und Umfang der Störung.
- Fragen zur Versorgungssicherheit von Krankenhäusern und Altenheimen.
- Vorwürfe, sensiblen Gruppen oder Projekten staatliche Unterstützung zukommen zu lassen, die indirekt eine scheinbare Duldung radikaler Strukturen begünstigen.
Emotionen und politische Vorwürfe sind normal. Mit ihnen muss die Verwaltung umgehen, ohne die Ermittlungen zu gefährden. Gleichzeitig ist es eine Lehre: Krisenführung muss transparent sein und Verantwortliche müssen sichtbar auftreten, damit Vertrauen nicht weiter erodiert.
Warum Vorbereitung kein "Prepper"-Klischee sein sollte
In modernen Gesellschaften gilt das Bild des «Preppers» oft als Randphänomen und wird belächelt. Doch gerade in einem großflächigen Stromausfall zeigt sich, dass grundlegende Vorsorge massive Vorteile bringen kann. Wer wenige einfache Maßnahmen getroffen hat, steht in einer Ausnahmesituation deutlich besser da.
Vorbereitung bedeutet nicht, sich von der Gesellschaft abzukapseln oder in Extremszenarien zu verharren. Es bedeutet, alltägliche Risiken realistisch einzuschätzen und einfache, praktikable Schritte umzusetzen, damit die eigene Familie und Nachbarschaft sicherer ist.
Basisvorsorge für Haushalte: Ein praktischer Leitfaden
Hier kommt eine konkrete, ohne Panik machbare Liste mit Dingen, die Sinn ergeben. Viele sind kostengünstig, schnell umzusetzen und erhöhen die Resilienz deutlich.
1. Energie und Strom
- Powerbanks für Mobilgeräte: Mindestens zwei hochwertige Powerbanks, je 20.000 mAh oder höher, für mehrere Ladungen.
- USV / kleine Powerstation: Eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) für Router und Laptop verhindert Kommunikationsausfall. Portable Powerstationen (500–2.000 Wh) versorgen Kühlschrank, Lampen oder einen kleinen Ladepunkt für mehrere Stunden bis Tage, je nach Verbrauch.
- Kleingenerator: Benzin- oder Dieselgeneratoren können Haushalte überbrücken, erfordern aber Betriebssicherheit und Lagerung von Treibstoff. Achtung: Emissionen, Lärm und Brandschutz beachten.
- Solarladegeräte: Für längere Ausfälle sind faltbare Solarpanels kombiniert mit einer Powerstation eine saubere Option.
2. Licht und Kommunikation
- LED-Taschenlampen und Stirnlampen: Mindestens zwei, plus Ersatzbatterien.
- Batteriebetriebene Lampen: Solarlampen oder wiederaufladbare LED-Laternen für Wohnräume.
- Notradios: Kurzwellen- oder DAB+-Notradio mit Batteriebetrieb, idealerweise mit Handkurbel.
3. Wasser und Nahrung
- Trinkwasser: Empfehlungen variieren; für kurzfristige Vorratshaltung empfiehlt sich, mindestens einige Tage abzudecken. In städtischen Haushalten kann ein Vorrat von 20–60 Liter als Reserve für mehrere Zwecke helfen, je nach Haushaltsgröße.
- Grundnahrungsmittel: Haltbare Lebensmittel wie Konserven, Reis, Nudeln, Energieriegel. Regelmäßiger Rotation (Erneuerung nach Ablauf) vermeidet Verderb.
- Campingkocher: Kleiner Gaskocher oder Spirituskocher für den Notbetrieb; niemals in schlecht belüfteten Räumen einsetzen.
4. Medizin und Hygiene
- Erste-Hilfe-Set: Verbandsmaterial, Schmerzmittel, persönliche Medikamente für mindestens drei Tage.
- Hygieneartikel: Feuchttücher, Desinfektionsmittel, Müllbeutel.
5. Dokumente und Bargeld
- Wichtiges Papier in Kopie: Personalausweis, Versicherungsnummern, Notfallkontakte, Krankenkassenkarte.
- Bargeldreserve: Kleine Beträge in Scheinen, da Kartenzahlung bei Ausfall nicht funktioniert.
6. Nachbarschaftsnetzwerke
- Abstimmung mit Nachbarn: Wer hat einen Generator? Wer kann bei Evakuierung helfen? Kurze Checkliste im Hausflur ist nützlich.
- Feste Treffpunkte: Ein sicherer Sammelpunkt, falls Kommunikation ausfällt.
Solche Maßnahmen lassen sich in Etappen umsetzen. Nicht alles muss sofort angeschafft werden. Beginnen Sie mit den wichtigsten Punkten: Kommunikation (Powerbank, Radio), Licht (Taschenlampe) und Wasser.
Konkrete Technikwahl: Was lohnt sich wirklich?
Die Auswahl der richtigen Geräte hängt von Haushaltsgröße, Budget und Ziel ab. Hier einige Orientierungspunkte.
- Powerstation 500–1000 Wh — gut für Laptop, Router, einige Lampen und Kühlung tiefgekühlter Lebensmittel kurzfristig.
- Powerstation 1500–2000 Wh — reicht, um einen kleinen Kühlschrank mehrere Stunden bis mehr als einen Tag laufen zu lassen, abhängig vom Verbrauch. Auch geeignet für Kleinadapter und Ladegeräte.
- USV (300–1000 VA) — schützt Router, Modem und PC vor abrupten Ausfällen und gibt Zeit für geregeltes Herunterfahren.
- Generator ab 2 kW — ernsthafte Notstromlösung für Haushalte; berücksichtigt Brennstofflagerung und Abgase. Ideal, wenn regelmäßige Langzeit-Ausfälle möglich scheinen.
Wichtig: Qualität und Wartung sind entscheidend. Batterien altern, Benzin verdirbt; regelmäßige Funktionstests und ein kleiner Wartungsplan verhindern böse Überraschungen.
Was im akuten Blackout zu tun ist: Sofortmaßnahmen
Diese Schritte helfen, die erste Zeit zu überstehen und Panik zu vermeiden.
- Ruhe bewahren und Situation einschätzen: Prüfen, ob das Problem nur die Wohnung, die Straße oder ein größerer Bereich betrifft.
- Informationen sammeln: Kurzwellenradio oder batteriebetriebenes DAB-Radio einschalten. Offizielle Warnmeldungen abwarten.
- Kommunikation priorisieren: Handy nur bei Bedarf nutzen, um Akku zu sparen. Kurznachrichten statt Videoanrufen.
- Sicherheit zuhause: Herd und Elektrogeräte ausschalten, Kerzen sicher platzieren, Brandgefahren minimieren.
- Wärmeerhalt: Kleidung schichten, Wärme in Wohnräumen bündeln, Räume bei Kälte reduzieren.
- Nachbarn prüfen: Besonders ältere oder hilfsbedürftige Personen ansprechen und nötige Hilfe organisieren.
Krankenhäuser und Altenheime: Warum besonders handeln müssen
Kliniken und Pflegeeinrichtungen sind besonders verletzlich bei Stromausfall. Lebenserhaltende Geräte, Aufzüge und Heizung sind abhängig von zuverlässiger Notstromversorgung. Wenn Notstromaggregate fehlen oder nicht einsatzbereit sind, müssen Evakuierungen organisiert werden. Das ist teuer, gefährlich und vermeidbar.
Empfohlene Maßnahmen für Einrichtungen:
- Regelmäßige Wartung und Tests der Notstromaggregate.
- Redundanz in kritischen Systemen: Mehrere unabhängige Notfallstromquellen und sichere Treibstofflager.
- Evakuierungspläne: Geübte und dokumentierte Prozesse, inklusive Transportlogistik zu sicheren Einrichtungen.
- Kommunikationskanäle: Notfallfunk, Satellitentelefone oder spezielle Behördennetzwerke.
Warum kritische Infrastruktur besser geschützt werden muss
Energieinfrastruktur ist ein attraktives Ziel für Schadenstifter, weil Angriffe hohe Wirkung mit relativ geringem Aufwand erzeugen können. Die Konsequenz: Investitionen in Schutzmaßnahmen sind unbedingt erforderlich. Dazu gehören physische Barrieren, Überwachung, schnellere Reaktionsketten und eine robuste Segmentierung des Netzes, damit Angriffe nicht weite Teile der Bevölkerung beeinflussen.
Technische Maßnahmen umfassen:
- Netzsegmentierung: Vermeidung von Kaskadeneffekten.
- Redundante Leitungen: Alternative Pfade für kritische Lasten.
- Sensorik und Früherkennung: Schnellere Alarmierung bei Fremdeingriffen.
- Digital-physische Sicherung: Kombination aus IT-Security und physischem Schutz der Anlagen.
Politik, Behörden und Krisenkommunikation: Was besser laufen muss
Ein zentrales Problem in jeder großen Stadtkrise ist die Kommunikationspolitik. Bürger erwarten verlässliche Informationen: Was ist passiert? Wie lange dauert die Störung? Welche Maßnahmen ergreift die Stadt? Sichtbarkeit der Entscheidungsträger ist dabei zweitrangig: nicht jedes Foto, aber klare, nachvollziehbare Statements und ein zentraler Informationskanal sind notwendig.
Sinnvolle Schritte für Behörden:
- Frühzeitige, ehrliche Kommunikation: Besser ein unvollständiges, aber ehrliches Lagebild als ausweichende Phrasen.
- Klare Verantwortlichkeiten: Wer informiert, wer koordiniert Evakuierungen, wer ist Ansprechpartner für kritische Einrichtungen?
- Regelmäßige Lageupdates: Zeitgesteuerte Meldungen geben Orientierung.
- Vorher festgelegte Krisenleitlinien: Üben, damit im Ernstfall schnelle Entscheidungen möglich sind.
Faktencheck: Umgang mit Bekennerschreiben und Informationsflut
In Zeiten großer Unsicherheit entstehen schnell Narrative. Bekennerschreiben werden in sozialen Medien geteilt, Politiker kommentieren voreilig, und Verschwörungsmythen kursieren. Um die öffentliche Debatte nicht zu vergiften, sind verlässliche Fakten entscheidend.
Ratschläge für den Umgang mit bekanntermaßen emotional aufgeladenen Meldungen:
- Vertrauenswürdige Quellen nutzen: Offizielle Polizeimeldungen, etablierte Medien, Informationskanäle der Stadt.
- Keine voreiligen Urteile: Warten auf forensische Ergebnisse.
- Hinterfragen statt teilen: Bevor eine Nachricht weiterverbreitet wird, kurz prüfen, ob sie nachvollziehbar belegt ist.
- Erklärende Kommunikation: Behörden sollten aufzeigen, wie ein Bekennerschreiben geprüft wird, um Transparenz zu schaffen.
Was Bürgerinnen und Bürger jetzt praktisch tun können
Handlungsempfehlungen für die nächsten 24 bis 72 Stunden und darüber hinaus.
Unmittelbar (erste Stunden)
- Ruhe bewahren, Lage einschätzen, Kerzen/Feuerquellen sicher nutzen.
- Akku sparen: Nur nötig telefonieren, Kurznachrichten priorisieren.
- Nachbarn besonders prüfen (Senioren, Alleinstehende).
- Offizielle Ansagen beachten, nicht Gerüchten folgen.
Kurzfristig (24–72 Stunden)
- Vorräte rationieren, Wasser sinnvoll einteilen.
- Temperatur im Wohnraum halten, evtl. zentrale Räume nutzen.
- Wenn Pflicht, Evakuierungsanweisungen befolgen.
- Dokumentation von Schäden für Versicherungen beginnen.
Mittelfristig (nach Wiederherstellung)
- Erfahrungen dokumentieren, Lessons Learned notieren.
- Vorbereitungsmaßnahmen aufstocken (Powerstation, Vorräte).
- Nachbarschaftsnetzwerke organisieren und etabliert halten.
Langfristige Strategien: Wie Städte resilienter werden
Einmalige Vorsorge hilft, aber langfristige Resilienz erfordert Strukturveränderung. Dazu gehören technische Investitionen, politische Prioritätensetzung und kultureller Wandel in Richtung gemeinschaftlicher Vorsorge.
- Dezentrale Energieversorgung: Microgrids, lokale Solar- und Batteriespeicher reduzieren Abhängigkeit von zentralen Knoten.
- Schutz kritischer Infrastruktur: Physische Härtung, Zugangsbeschränkungen, bessere Überwachung.
- Mehr Budgets für Notfallgeräte in Kliniken und Pflegeeinrichtungen.
- Regelmäßige Übungen: Stadtweite Krisenübungen schaffen Abläufe, die in echten Situationen greifen.
- Förderung zivilgesellschaftlicher Initiativen: Nachbarschaftsgruppen, Freiwillige Feuerwehren und lokale Hilfsnetzwerke ausbauen.
Wie man politische Debatten konstruktiv führt
Emotionale Empörung ist verständlich. Zur konstruktiven Bewältigung braucht es jedoch einen pragmatischen Diskurs. Populäre Schuldzuweisungen allein helfen nicht, die Netze sicherer zu machen. Konstruktive Schritte sind:
- Forderungen nach unabhängiger Untersuchung statt politischem Pointieren.
- Konkrete Vorschläge einfordern: Welche Investitionen sind nötig? Wer trägt Verantwortung?
- Dialog zwischen Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Bürgern fördern.
Warum Zivilcourage und Gemeinschaft so wichtig sind
In Krisenzeiten zeigt sich der Zusammenhalt einer Stadt. Einzelne Menschen, die ihre Nachbarn unterstützen, Freiwillige, die bei Evakuierungen helfen, oder lokale Initiativen, die Wärmeplätze anbieten, können Leben retten. Vorbereitung ist nicht nur persönlicher Nutzen, sondern trägt zur kollektiven Sicherheit bei.
Ein funktionierendes Nachbarschaftssystem reduziert die Belastung für Einsatzkräfte und sorgt dafür, dass kritische Fälle zuerst erkannt werden.
Checkliste: Sofort anschaffen oder prüfen
- Mindestens zwei Powerbanks (20.000 mAh+)
- USV für Router / Modem
- Eine Powerstation (500–2.000 Wh) je nach Budget
- LED-Taschenlampe + Stirnlampe
- Batteriebetriebenes Radio oder Handkurbelradio
- Campingkocher und passender Brennstoff
- Grundvorrat an Wasser und haltbaren Lebensmitteln
- Erste-Hilfe-Set und persönliche Medikamente
- Notfallkontaktliste ausdrucken
- Bargeldreserve
Fazit: Sicherheit ist planbar — aber politisch und gesellschaftlich
Ereignisse wie ein großflächiger Blackout treffen nicht nur die Infrastruktur. Sie treffen Menschen, Beziehungen und Vertrauen in Institutionen. Ein intelligenter Mix aus persönlicher Vorsorge, städtischer Resilienzplanung und transparenter Krisenführung verringert Schaden und Leid. Vorbereitung ist kein Ausdruck von Angst, sondern Ausdruck von Verantwortung für sich und andere.
Wenn die Politik sichtbar führend handelt, die Infrastruktur mechanisch und digital gehärtet wird und Bürgerinnen und Bürger einfache Vorsorgeschritte umsetzen, dann reduziert sich die Wirkung eines solchen Anschlags auf ein beherrschbares Ereignis. Bis dahin gilt: informieren, schützen, miteinander handeln.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Video Terroranschlag in Berlin bestätigt: Dramatische Szenen, Angst vor Plünderungen! erstellt.
